SQL-Datenbanken
Lesenden Zugriff auf PostgreSQL, MySQL/MariaDB und SQL Server einrichten — mit technisch erzwungener Beschränkung auf SELECT.
Kasimir kann lesend auf Eure SQL-Datenbanken zugreifen: Tabellen auflisten, ihren Aufbau ansehen und Auswertungen abfragen — im Chat, in Assistenten und in Workflows. Schreiben ist ausgeschlossen, und zwar nicht durch Absprache, sondern technisch.
Datenbank verbinden
Öffne Einstellungen → Verbindungen und klicke auf die Kachel SQL-Datenbanken. Im Dialog trägst Du ein:
Feld | Bedeutung |
|---|---|
Name | Wie die Datenbank in Kasimir heißen soll, z. B. „Produktions-Reporting“ |
Engine | PostgreSQL, MySQL / MariaDB oder SQL Server |
Verbindungs-DSN | Die Verbindungszeichenfolge, z. B. |
Sichtbarkeit | Nur für mich, Firmenweit oder Projektweit |
Der DSN wird beim Speichern einmal getestet und dann verschlüsselt abgelegt. Er wird danach nie wieder angezeigt — auch nicht Dir. Mit Verbindung testen prüfst Du vorab; gelingt es, meldet Kasimir, wie viele Tabellen gefunden wurden.
Lege in Eurer Datenbank am besten einen eigenen Benutzer mit reinen Leserechten an und benutze dessen Zugangsdaten. Kasimir erzwingt zwar Lese-Abfragen, aber eine Beschränkung auf Datenbankseite ist die belastbarere Grenze.
Was im Chat möglich ist
Werkzeug | Wirkung |
|---|---|
| Zeigt, welche Datenbanken verbunden sind |
| Listet die Tabellen einer Datenbank |
| Zeigt Spalten und Typen einer Tabelle |
| Führt eine Lese-Abfrage aus |
Die Werkzeuge erscheinen im Tools-Menü des Chats, sobald mindestens eine Datenbank verbunden ist.
Warum nur gelesen werden kann
Jede Abfrage durchläuft vor der Ausführung eine Prüfung. Abgelehnt wird alles, was nicht eine einzelne Lese-Abfrage ist:
Die Anweisung muss mit
SELECToderWITHbeginnen.Mehrere Anweisungen hintereinander sind nicht erlaubt — ein Semikolon mitten in der Abfrage führt zur Ablehnung.
Schreibende und strukturverändernde Schlüsselwörter werden erkannt und abgewiesen, darunter
INSERT,UPDATE,DELETE,DROP,ALTER,CREATEundTRUNCATE.Auch ein einzelnes
INTOist gesperrt:SELECT … INTO neue_tabellewäre auf manchen Systemen ein verstecktes Schreiben.
Texte in Anführungszeichen werden vor dieser Prüfung ausgeblendet — ein Suchbegriff wie „Update“ in einem Feldwert löst also keinen Fehlalarm aus, ein echtes Schlüsselwort außerhalb von Anführungszeichen dagegen schon.
Dieselbe Prüfung läuft ein zweites Mal auf dem Server, der die Datenbankverbindung tatsächlich öffnet. Eine Abfrage müsste also beide Kontrollen passieren.
Grenzen einer Abfrage
Eine Abfrage liefert höchstens 200 Zeilen. Wird gekappt, sagt Kasimir das in der Antwort dazu — Du siehst also, wenn das Ergebnis unvollständig ist, und kannst die Abfrage enger fassen.